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title: "Folge 14: Zero Click Marketing & MCP Apps - zwischen zwei stacks"
description: "Christoph erklärt anhand des neuen Buchs von Amanda Natividad und Rand Fishkin, was Zero Click Marketing bedeutet und was man misst, wenn die Klicks wegbrechen. Jens zeigt mit MCP Apps, wie ein MCP-Server eigene UI direkt in Claude und ChatGPT anzeigt, dazu gibt es Snacks zu Wikipedia-Pageviews, Googles /goto-Links, dem Personal Agent Protocol und claude-code-rich-ui."
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[Episoden](/episoden) / episode 14 / 47:56

# Zero Click Marketing & MCP Apps - Folge 14 zzs

Christoph erklärt anhand des neuen Buchs von Amanda Natividad und Rand Fishkin, was Zero Click Marketing bedeutet und was man misst, wenn die Klicks wegbrechen. Jens zeigt mit MCP Apps, wie ein MCP-Server eigene UI direkt in Claude und ChatGPT anzeigt, dazu gibt es Snacks zu Wikipedia-Pageviews, Googles /goto-Links, dem Personal Agent Protocol und claude-code-rich-ui.

 

mit [Jens Becker](/hosts/jens-becker) & [Christoph Paterok](/hosts/christoph-paterok)

 4\. November 2026

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## Begrüßung: zurück in der Videoschalte

Nach der letzten Folge am selben Tisch sitzen Jens und Christoph wieder an den eigenen Schreibtischen und schalten sich per Video zusammen.

Die Hauptthemen: Christoph erklärt anhand eines neuen Buchs, was Zero Click Marketing bedeutet. Jens zeigt, wie ein MCP-Server eigene UI direkt im Chat anzeigen kann. Vorher gibt es wie immer Snacks.

## Christophs Snacks: Wikipedia-Pageviews und Googles /goto-Links

Snack eins: [Pageviews](https://pageviews.wmcloud.org), ein kleines Tool, das Christoph alle paar Jahre wiederentdeckt. Es zeigt zu jedem Wikipedia-Artikel die genauen Aufrufe und trennt dabei zwischen Menschen und Bots. Optisch ist das unspektakulär, eher ein Grafana-Dashboard: Sprachversion wählen, Desktop oder Mobile, Agent einstellen und bis zu zehn Artikel eingeben. In der Folge vergleicht er ChatGPT mit Perplexity.

[![Snack: Pageviews, das kostenlose Wikimedia-Tool mit den Aufrufen jedes Wikipedia-Artikels pro Tag, inklusive Filter für Menschen und Bots](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-christoph-snack-01-wikipedia-pageviews-1024x1024.png)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-christoph-snack-01-wikipedia-pageviews.png)

[![Screenshot von Pageviews Analysis: Vergleich der Aufrufe der deutschen Wikipedia-Artikel ChatGPT und Perplexity AI über ein Jahr](https://www.zwischenzweistacks.de/media/christoph-ep14-snack-01-wiki-pageviews-dashboard-1024x640.png)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/christoph-ep14-snack-01-wiki-pageviews-dashboard-2560x1600.png)

Nützlich ist das für die Marketing-Strategie, die Wahl der Kanäle und die SEO- und Content-Planung. Außerdem lässt sich prüfen, ob der eigene Suchtraffic zu einem Thema mit den Wikipedia-Aufrufen korreliert. Jens kannte das Tool nicht und findet es gut, wie transparent Wikipedia mit den Daten umgeht.

Snack zwei ist weniger lustig: Rank Tracking wird für SEO-Tools immer schwieriger. Im September 2025 fiel ein Parameter weg, seitdem gibt es nur noch zehn Ergebnisse pro Abruf und die Tools brauchen zehn Abfragen für die Top 100. Im Juni 2026 tauchten die ersten [/goto-Links](https://ppc.land/google-forces-rank-trackers-into-500-to-1-000-requests-per-query/) auf: Google versteckt die Ziel-URL hinter einem Link mit kryptischem Parameter. Und im September 2026 kam dazu, dass [erkannte Bots falsche Ergebnisse](https://ppc.land/google-feeds-rank-trackers-swapped-results-on-8-of-pages-nozzle-finds/) bekommen.

Für die eigene Website hält Christoph das nicht für ein großes Problem, die Search Console liefert weiter echte Daten und ist ohnehin sein liebstes Werkzeug. Für die Tool-Anbieter ist es ein großes, denn Rank Tracking ist die Basis von fast allem, was sie anbieten. Er bezweifelt, dass sie ihre Preise halten können, wenn das Tracking teurer wird.

Jens fragt nach dem Warum. Eine richtige Begründung von Google kennt Christoph nicht, er vermutet aber, dass der Bot-Traffic auf die Suche enorm zugenommen hat. Er ist sich fast sicher, dass manche Suchbegriffe nur noch von Bots gesucht werden, die genau diesen Begriff tracken. Dass Google dagegen vorgeht, kann er nachvollziehen. Am Ende basiert das Geschäftsmodell der SEO-Tools eben auf fremden Daten.

[![Snack: Googles /goto-Links verstecken das Ziel jedes Suchtreffers, dazu die Zeitleiste von num=100 bis zu vergifteten Trefferlisten](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-christoph-snack-02-goto-urls-google-serps-1024x1024.png)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-christoph-snack-02-goto-urls-google-serps.png)

## Jens' Snacks: Personal Agent Protocol und claude-code-rich-ui

Snack eins: das [Personal Agent Protocol](https://personalagentprotocol.org), ein offener Standard von [Sierra und Meta](https://sierra.ai/blog/introducing-personal-agent-protocol), angekündigt Anfang Oktober. Im Kern geht es um Discovery: Ein persönlicher Agent findet heraus, was ein Anbieter anbietet, und holt sich die Erlaubnis für bestimmte Aktionen, im Shop etwa Anmeldung, Produktkauf oder der Blick auf frühere Käufe.

So wie Jens es versteht, ersetzt das weder API noch MCP noch Website. Es regelt, wie Discovery und Login für den Agent möglichst effizient ablaufen. Solche Standards findet er gerade in dieser heißen Phase wichtig, MCP habe sich ja auch fast schon durchgesetzt. Für Christoph ist das Protokoll komplett neu. Bei solchen Themen muss er erst einmal einordnen, was man damit alles machen kann.

[![Snack: Personal Agent Protocol, der offene Entwurf von Sierra und Meta, in drei Schritten: Anbieter beschreibt, du erlaubst, dein Agent erledigt](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-snack-01-personal-agent-protocol-1024x1024.png)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-snack-01-personal-agent-protocol.png)

Snack zwei: [claude-code-rich-ui](https://github.com/emergentai/claude-code-rich-ui), ein Plugin für Claude Code. Jens arbeitet fast nur in der CLI und möchte manchmal einfach etwas Visuelles sehen, weil nicht jeder Use Case als Text funktioniert und ein ganzer Tag Text anstrengt. Mit dem Plugin zeichnet Claude Charts und Diagramme direkt in den Chat, rendert Markdown-Dateien in einem Seitenpanel und zeigt Bilder im Chat an. Jens hat es seit rund zwei Wochen installiert, andere Plugins nutzt er sonst nicht. Christoph nutzt Claude Code täglich und hat bisher noch gar kein Plugin installiert.

[![Snack: claude-code-rich-ui zeigt Diagramme und Charts im Chat, rendert Markdown-Dateien im Pane und ergänzt ein Status-Band](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-snack-02-claude-code-rich-ui-1024x1024.png)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-snack-02-claude-code-rich-ui.png)

Christoph wünscht sich eine Anzeige, wie viel Kontext noch frei ist. Dafür braucht es kein Plugin: Jens hat sich die Status Line so eingerichtet, dass sie die verbrauchten Tokens zeigt und kurz vor dem Autocompact warnt. Claude Code um die Konfiguration bitten, ein paar Minuten später steht sie.

Das führt zu Christophs Tipp: Man kann einfach alles mit Claude besprechen. Als er vor der Frage stand, wie er Ralph aus einem GitHub-Repository installiert, ließ er Claude Code das Repository und die Best Practices anschauen und die Installation selbst erledigen. Auch seinen kleinen Lenovo-Rechner mit Ubuntu Server richtet er komplett über Claude Code auf dem MacBook ein. Jens hat einen privaten VPS genauso aufgesetzt und abgesichert und staunt, wie viel Zeit das spart.

## Zero Click Marketing: Den Wert dort liefern, wo die Leute schon sind

Für Christoph ist das das spannendste Marketing-Thema der nächsten zwei bis drei Jahre. Der Traum jedes Online-Marketers ist es, genau zu sehen, aus welcher Quelle der Käufer kam und wie hoch der Return on Invest dieser Quelle ist. Daran hat er nie geglaubt, und jetzt sind die Besucher oft gar nicht mehr auf der Website. Er geht schon lange davon aus, dass die Website an Bedeutung verliert und der Content darauf wichtiger wird.

Erst die Zahlen. [68 Prozent der Google-Suchen in den USA](https://sparktoro.com/blog/in-2026-less-than-one-third-of-google-searches-still-send-a-click/) enden inzwischen ohne Klick, in Deutschland sind es 62,1 Prozent. Den Unterschied erklärt er sich eher mit dem späteren Rollout der AI Overviews als damit, dass Deutsche lieber klicken. Steht über dem Treffer eine KI-Antwort, bekommt Platz 1 laut [Ahrefs](https://ahrefs.com/blog/ai-overviews-reduce-clicks-update/) 58 Prozent weniger Klicks. Auf Social Media kosten Links im Post Reichweite, weil die Plattformen ihre Nutzer behalten wollen. Und die 0,34 Prozent für den AI Mode führen in die Irre: Den wählt man aktiv, in den AI Overviews landet man automatisch.

[![Folie Wer den Klick schluckt: minus 58 Prozent Klicks für Platz 1 durch AI Overviews, weniger Reichweite für Posts mit Link, 0,34 Prozent der US-Google-Suchen im AI Mode](https://www.zwischenzweistacks.de/media/christoph-ep14-zero-click-01-1024x573.png)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/christoph-ep14-zero-click-01-2560x1433.png)

Es trifft nicht nur die Suche. Wikipedia verliert acht Prozent menschliche Aufrufe, obwohl auf die Inhalte so viel zugegriffen wird wie nie. Am härtesten findet Christoph das Beispiel Tailwind CSS: 40 Prozent weniger Traffic auf der Doku in zwei Jahren und 80 Prozent weniger Umsatz, weil das Bezahlprodukt Tailwind UI vor allem über die Doku gefunden wurde. Engineers mussten gehen. Jens ergänzt, dass Tailwind inzwischen von Shopify übernommen wurde.

Der Aufhänger ist das Buch [Zero Click Marketing](https://zeroclickmarketing.co/book) von Amanda Natividad und Rand Fishkin. Fishkin kennen viele als Gründer von Moz, gemeinsam betreiben die beiden [SparkToro](https://sparktoro.com). Christoph hatte es seit Monaten vorbestellt und hat es schon gelesen. Es geht darum, warum die Klicks wegbrechen, warum Last Click nicht mehr passt, welche Inhalte ohne Klick funktionieren, welche Reichweite kein Dashboard zeigt, was man stattdessen misst und wie man das intern verkauft.

Die Grundidee: Den Wert dort liefern, wo die Leute schon sind. Früher postete man auf LinkedIn einen Teaser und hoffte auf Klicks. Jetzt soll die Marke auf der Plattform selbst erscheinen und die ganze Aussage im Post stehen. Gemessen wird die Veränderung über Zeit: mehr Reichweite, mehr Anfragen, mehr Sales, aber nicht mehr pro Kanal auf den Euro genau.

[![Folie Den Wert dort liefern, wo die Leute schon sind: Vergleich von bisherigem Marketing und Zero Click bei Ziel, Inhalt, Kanal und Messung](https://www.zwischenzweistacks.de/media/christoph-ep14-zero-click-02-1024x575.png)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/christoph-ep14-zero-click-02-2560x1438.png)

Vieles bleibt für Last Click unsichtbar: ein Podcast, ein LinkedIn-Karussell ohne Link, ein Post im internen Slack einer Firma, eine Nennung in einer KI-Antwort. Im Dashboard sieht es dann so aus, als würden alle nach der Marke googeln und Google brächte 100 Prozent der Conversions. Das ist schlicht falsch.

Stattdessen schaut man auf Markensuchen, Direct-Traffic-Ausschläge und zeitliche Korrelation. Und man fragt am Ende des Formulars: „Wie bist du auf uns gekommen?“ Bei vielen Anfragen kann KI die Antworten clustern, unter rund hundert im Monat geht es auch von Hand. Wie schwer die Zuordnung ist, zeigt ein eigenes Beispiel: Am 22. Oktober hatte der Podcast einen Ausreißer bei den Streams, und trotz einiger Recherche fand Christoph nicht heraus, woher er kam.

[![Folie Was man stattdessen misst: Markensuchen, Direct-Traffic-Ausschläge, zeitliche Korrelation und die Frage Wie bist du auf uns gekommen](https://www.zwischenzweistacks.de/media/christoph-ep14-zero-click-03-1024x566.png)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/christoph-ep14-zero-click-03-2560x1415.png)

Konkret heißt das: Aussagen stehen direkt im Post, statt auf den Blog zu verweisen. Aus einem Gedanken werden mehrere Formate, etwa Karussell und Reel. Und man taucht dort auf, wo schon jemand zuhört: als Podcast-Gast, in Newslettern, mit Gastbeiträgen und in KI-Antworten.

Christoph ordnet auch ein. Die Website ist noch nicht wertlos. Für Deutschland kursieren 28 und 62 Prozent ohne Klick, weil Ahrefs pro Keyword zählt und SparkToro pro Suchsitzung. Clickstream-Panels erfassen außerdem die Google-App nicht. Google selbst sagt, die organischen Klicks seien stabil, was Christoph nicht so recht glaubt.

Als Test für den Podcast selbst: Funktionieren die Snack-Folien auf Instagram auch allein, oder sind sie nur ein Teaser für die Folge? Christoph sieht sie auf der richtigen Spur, weil sie einen in sich geschlossenen Wert haben. Sein Schlusssatz: Der Klick ist nicht tot, er kommt nur später. Jens erinnert an [Folge 5](https://www.zwischenzweistacks.de/episoden/05-content-optimierung-mit-claude-gsc-ai-agent-web-traffic-ploy-ai-und-hermes-openclaw), in der es schon darum ging, wie man Bot-Traffic misst. Das werde immer wichtiger, je mehr Anfragen von nichtmenschlichen Besuchern kommen.

## MCP Apps: UI aus dem MCP-Server, direkt im Chat

Jens beginnt mit der Beobachtung, dass Chatbots immer öfter nicht nur mit Text antworten. Christoph hat das auch gemerkt: In einem Loom-Video eines Kunden tauchte in Claude eine wiederkehrende UI-Komponente auf, und in ChatGPT bekommt er manchmal direkt einen Rechner ausgespielt. Generative UI gibt es seit etwa 2023, [Vercel](https://vercel.com/blog/announcing-v0-generative-ui) hat früh dazu veröffentlicht. Jetzt kommt das Thema im Mainstream an, zuletzt am 7. Oktober mit [Intelligent UI in ChatGPT](https://help.openai.com/en/articles/20001598-intelligent-ui-in-chatgpt). Das Promo-Video von OpenAI zeigt gut, wie schlecht eine Karte als reiner Text funktionieren würde.

[![Folie Chatbots antworten nicht mehr nur mit Text: Zeitleiste von interaktiven Visuals in ChatGPT und Claude bis zu Intelligent UI](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-01-von-text-zu-ui-1024x576.webp)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-01-von-text-zu-ui-2560x1440.webp)

Generative UI entsteht aber pro Antwort neu. Jens interessiert etwas anderes: UI, die man im eigenen MCP-Server im Voraus für die eigenen Anforderungen baut. Lange gab es dafür das Community-Projekt [MCP-UI](https://mcpui.dev/), inzwischen gibt es mit [MCP Apps](https://blog.modelcontextprotocol.io/posts/2026-01-26-mcp-apps/) eine offizielle Lösung: Neben Prompts, Tools und Ressourcen kann ein Server auch UI-Komponenten anbieten, die dann etwa Claude oder ChatGPT nutzen.

[![Folie UI aus dem MCP-Server, direkt im Chat: Zeitleiste von MCP-UI über SEP-1865 bis zur offiziellen MCP-Extension](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-02-was-und-seit-wann-1024x576.webp)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-02-was-und-seit-wann-2560x1440.webp)

Technisch liefert der Server drei Dinge: eine HTML-Vorlage mit CSS und JavaScript, aber ohne Daten, ein Tool, das auf diese Vorlage verweist, und die Daten im Ergebnis des Tool-Aufrufs. Das Tool ruft das Modell auf. Es sieht danach nur den Text, der Mensch sieht die UI.

[![Folie Was der Server liefert: HTML-Vorlage ohne Daten, Tool mit Verweis auf die Vorlage und Daten im Ergebnis](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-03-was-der-server-liefert-1024x576.webp)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-03-was-der-server-liefert-2560x1440.webp)

[![Folie So sieht die HTML aus: vereinfachter Code der Draft-Review-View neben der gerenderten Oberfläche](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-04-html-beispiel-1024x576.webp)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-04-html-beispiel-2560x1440.webp)

Im Ablauf spielen Modell, UI, Host und MCP-Server zusammen, der Host ist zum Beispiel ChatGPT oder Claude. Jens zeigt das am Beispiel-Tool previewDraft: Es öffnet eine visuelle Vorschau eines Blogposts, das Modell bekommt den Text. Der Button zum Veröffentlichen ist für den Menschen da, die Aktion löst er direkt in der UI aus. Mehr zur Technik steht in der [Spezifikation](https://github.com/modelcontextprotocol/ext-apps/blob/main/specification/2026-01-26/apps.mdx).

[![Sequenzdiagramm Der Weg der Daten zwischen Modell, UI, Host und MCP-Server vom Tool-Aufruf bis zum Klick auf Veröffentlichen](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-05-weg-der-daten-1024x576.webp)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-05-weg-der-daten-2560x1440.webp)

Wann lohnt sich das? Wenn der User im Loop ist: Daten filtern, sortieren und aufklappen, ohne neu zu prompten, Optionen vergleichen und auswählen, Formulare, Live-Status. Nicht lohnt es sich, wenn die Antwort einfach Text ist oder wenn es um ein einmaliges Diagramm geht, das kann das Modell selbst generieren. Den Use Case sieht Jens bei wiederkehrenden Prozessen, wenn Mitarbeiter einen MCP-Server oder einen Connector in Claude nutzen und eine UI den Ablauf effizienter und angenehmer macht.

[![Folie Wann lohnt sich das: Einsatzfälle für MCP Apps wie Daten erkunden, vergleichen und Formulare neben Fällen, in denen Text reicht](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-06-wann-lohnt-sich-das-1024x576.webp)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-06-wann-lohnt-sich-das-2560x1440.webp)

Die Abgrenzung fasst Jens kurz zusammen: Generative UI erklärt, eine MCP App arbeitet mit deinem eigenen System und ist auf deinen Use Case zugeschnitten.

[![Vergleichstabelle MCP App und Generative UI: wer die UI baut, wie sie aussieht, woher die Daten kommen und wofür sie gut ist](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-07-app-vs-generative-ui-1024x576.webp)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-07-app-vs-generative-ui-2560x1440.webp)

Getestet hat Jens das nicht nur hier, in einem anderen Projekt hat er auch einen realen Use Case, den er aber nicht zeigen kann. Für die Folge hat er drei Beispiele in den MCP-Server des CMS von zwischen zwei stacks eingebaut, auch als Testprojekt. Alle laufen in Claude und ChatGPT.

[![Folie Drei Apps in unserem CMS: Draft Review, Share Preview und Cover Picker im MCP-Server von zwischen zwei stacks](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-08-demo-zzs-mcp-1024x576.webp)](https://www.zwischenzweistacks.de/media/ep14-mcp-apps-08-demo-zzs-mcp-2560x1440.webp)

Die Share Preview zeigt er in ChatGPT, an einem Artikel zu Local SEO und GEO: Der Titel lässt sich direkt in der UI ändern, die Vorschau für Google oder WhatsApp aktualisiert sich live, und Speichern schreibt die Änderung ins CMS. Ob er das im Alltag nutzt, weiß Jens noch nicht, aber es zeigt den Wert, etwas zu sehen, statt mit dem Agent hin und her zu schreiben.

Draft Review in Claude zeigt die neueste Episode samt Bildern in einer eigenen Ansicht, dazu Änderungen und Buttons zum Veröffentlichen und zum Absprung ins CMS. Das sieht nicht aus wie die spätere Website, darum geht es hier aber auch nicht, sondern um den Prozess aus Review, Änderungswünschen und Veröffentlichen.

Der Cover Picker läuft live: Claude holt sich die Daten erst über die normalen MCP-Tools, dann öffnet sich die UI mit dem aktuellen Coverbild und einer Suche wie im CMS. Gibt Jens „Christoph“ ein, erscheinen alle Bilder, die mit dem Namen verbunden sind. Das Bild wählt er lieber selbst aus, als es dem Modell zu überlassen.

Christoph kannte MCP Apps noch nicht und schlägt den Bogen zu seinem Thema: Wenn die Website unwichtiger wird, wird es spannend, wenn eigene Inhalte mit eigener UI im Chat erscheinen. Das heißt nicht, dass man keine Website mehr braucht, sie spielt nur nicht mehr dieselbe Rolle. Jens wundert sich, dass ihm das Thema nicht früher begegnet ist, und sieht den Use Case vor allem bei eigenen MCP-Servern.

## Outro

Nach knapp 48 Minuten bleibt die Folge wie geplant unter 50 Minuten. Beide freuen sich über Follows, Likes und Kommentare auf den Plattformen und verabschieden sich bis Folge 15.